Tagung

Frühjahrstagung 2020 in Leipzig

Das alte Rathaus in Leipzig - Tagungsort der 55. Baurechtstagung

Am 6. und 7. März lädt die ARGE Baurecht zur 55. Baurechtstagung nach Leipzig ein. Das passt auch deswegen gut, da Sachsen in 2020 das Jahr der Industriekultur feiert. Zudem zeigt Leipzig mit dem Kunstkraftwerk oder seinen Buntgarnwerken eindrucksvoll, wie man mit neuen Ideen altehrwürdige Gebäude wiederbeleben kann. Ganz so alt war unsere Schlichtungs- und Schiedsordnung für Baustreitigkeiten zwar noch nicht, doch vor dem Hintergrund eines sich stetig wandelnden Baurechts war eine grundlegende Sanierung fällig. Den vorliegenden Entwurf der SOBau präsentieren und diskutieren wir in Leipzig.

Fortbilden, Netzwerken, Freunde treffen 

Nicht minder anspruchsvoll geht es auch im weiteren Fachprogramm zur baurechtlichen Sache, unter anderem mit diesen Themen: der Architektenvertrag im Wandel, die ausgewählten Probleme zu § 5 VOB/B oder § 650 BGB und die Möglichkeit einer vertraglichen Annäherung. Die Grundlagenveranstaltung für junge Baurechtler befasst sich mit der Prüfbarkeit der Schlussrechnung. 

Das Rahmenprogramm bietet wieder zahlreiche Möglichkeiten, auch den privaten Austausch unter Freunden und Kollegen zu fördern. Am Freitagabend geht es in die Felix Rooftop-Bar im Lebendigen Haus, was sowohl kulinarisch als auch architektonisch betrachtet definitiv kein Leipziger Allerlei ist.

Alle Details zu Fachprogramm, Grundlagenveranstaltung und Rahmenprogramm finden Sie im Programm der 55. Baurechtstagung. Direkt zur Online-Anmeldung geht es hier entlang. Im Pentahotel steht ein Zimmerkontingent bereit, das Sie hier abrufen können.

Ein dankbares Missverständnis

Übrigens: Der Satz „Mein Leipzig lob ich mir! // Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute“ wird immer wieder gerne für eine positive Beschreibung der Stadt verwendet. Denn der Ausspruch geht auf Goethes Faust I zurück. Doch anders als oftmals angenommen, ist die vermeintliche Lobpreisung auf die sächsische Stadt eine ironische Kritik. Denn Paris war zu der Zeit noch in weiten Teilen mittelalterlich, schmutzig und kriminell. Kein sympathischer Vergleich also. Der Werbespruch wird heute gerne missverstanden, so auch von uns – aber natürlich ganz bewusst.