Die ARGE Baurecht ist der größte Berufsverband von baurechtlich spezialisierten Rechtsanwälten in Deutschland und Europa. Wir fördern die berufspolitischen und wirtschaftlichen Interessen unserer rund 2.600 Mitglieder. Von deren spezifischen Leistungen profitieren Investoren, öffentliche Auftraggeber, Bauunternehmen, Architekten, Ingenieure, private Bauherren und andere Interessengruppen.

Pressemitteilung

ARGE Baurecht verleiht Nachwuchsförderpreis

Dr. Birgit Franz übergibt Summa Cum Bau an Dennis Frei

11.11.2019 – Die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwaltverein verlieh zum zweiten Mal ihren mit 1.000 Euro dotierten Nachwuchsförderpreis „Summa cum Bau“. Die Auszeichnung ehrt Dennis Frei als besten Absolventen der Zusatzqualifikation Privates Baurecht der Philipps-Universität Marburg. Der Preis wurde im Rahmen der 54. Baurechtstagung am 8. November in Frankfurt übergeben. » mehr

Aktuelles

1,2 Millionen Kontakte für die ARGE Baurecht

Zeitschrift auf einem Tisch

30.10.2019 – Ist Deutschland eine Lachnummer, Frau Franz? Diese provokative Frage stellte FOCUS Business an Rechtsanwältin Dr. Birgit Franz und spielte damit auf die hierzulande reihenweise scheiternden Großprojekte an. „Der Handwerker sagt: Das war ich nicht“, lautet wiederrum die Überschrift eines Interviews mit Rechtsanwalt Dr. Peter Sohn. Der sechs Seiten starke Beitrag ist gerade im Capital Sonderheft Immobilien erschienen. Allein mit diesen Veröffentlichungen in den beiden auflagenstarken Medien gelangt die „Marke“ ARGE Baurecht potenziell in die Köpfe von rund 1,2 Millionen Menschen. Übrigens, warum der Handwerker sich herauszureden versucht und wie die Antwort von Frau Dr. Franz lautet, erfahren Sie hier. » mehr

Aktuelles

Premiere: BIM macht Bauherren-Träume wahr

Spatenstich in der Nähe von Leipzig

30.10.2019 – „Wohnen am Lerchenberg“ ist deutschlandweit die erste Einfamilienhaus-Siedlung, die vollständig mit der Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) umgesetzt wird. Von der Planung über den Vertrieb bis hin zur Umsetzung auf der Baustelle läuft alles digital ab. So entstehen in Borna, südlich von Leipzig, 130 Einfamilienhäuser, Doppelhäuser und Bungalows. Jedes davon individuell konfiguriert. Bauherren können ihr persönliches Traumhaus über einen eigens entwickelten Wohnhaus-Konfigurator bis ins letzte Detail selbst planen. „Das ist nur mit BIM möglich,“ sagt Projektleiter Sylvio Weise. » mehr

Expertentipp

Kostenträchtige Kündigung – Hinweise zur gar nicht so freien Kündigung des Bestellers nach § 648 BGB

Ein Businesstreffen rund um Kündigung.

21.10.2019 – Das sogenannte freie Kündigungsrecht des Bestellers gem. § 648 BGB stellt eine Besonderheit des Werk- und Bauvertragsrechts dar. Ausgehend von der These, dass nur der vom Gesetzgeber als „Besteller“ bezeichnete Bauherr ein Interesse an der Ausführung des Werks hat, soll er sich „frei“ vom Vertrag lösen können. Der ausführende Bauunternehmer oder Architekt hat dagegen keinen Anspruch auf Vertragsdurchführung. Entsprechend ist in § 648 Satz 1 BGB geregelt, dass der Bauherr bis zur Vollendung des Werkes jederzeit den Vertrag kündigen kann. „So frei ist das Kündigungsrecht für den Bauherrn aber nicht und er sollte gut abwägen, ob die ‚freie Kündigung‘ wirklich das Mittel der Wahl ist, um einen Bauvertrag zu beenden,“ sagt Rechtsanwältin Jennifer Essig. Was sie damit meint, erfahren Sie in diesem Expertentipp. » mehr

Baurecht Karriere

„Die Kombination aus Recht und Technik fasziniert mich!“

Dr. Wolfgang Koeble

20.10.2019 – Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Koeble gilt im Baurecht als Institution. Der Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht gehört international zu den erfahrensten Schiedsrichtern für Bau- und Anlagenbauprojekte unter deutschen Beteiligten. Im Laufe seiner Karriere hat er an über 50 Buchveröffentlichungen mitgewirkt und mehr als 750 Vorträge gehalten. Zudem ist er einer von sieben Gründungsmitgliedern der ARGE Baurecht. Wir sprachen mit ihm über seine außergewöhnliche Karriere. » mehr

Urteilsbesprechung

HOAI unwirksam: Auch Umbauzuschlag ist europarechtswidrig!

17.10.2019 – Der Auftragnehmer (AN) wurde durch den Auftraggeber (AG) mit den Gewerken HLS und Elektrotechnik im Rahmen der Sanierung und des Dachausbaus eines Häuserblocks beauftragt. Die Beauftragung erfolgte teilweise schriftlich, teils durch einseitige Beauftragung des AG. Der AN wollte im Wege der einstweiligen Verfügung eine Eintragung einer Vormerkung zur Sicherung seines Anspruchs erwirken. Er stützte seinen Anspruch auf die schriftlichen Vereinbarungen, teils auf die HOAI unter Einbeziehung eines Umbauzuschlags i.H.v. 20% und zog bereits geleistete Zahlungen ab. Der AN meint, dass hinsichtlich der Gewerke ohne schriftliche Vereinbarung die Mindestsätze nach der HOAI nach wie vor anwendbar seien und macht das nach der HOAI berechnete Honorar als Forderung geltend. » mehr