Die ARGE Baurecht ist der größte Berufsverband von baurechtlich spezialisierten Rechtsanwälten in Deutschland und Europa. Wir fördern die berufspolitischen und wirtschaftlichen Interessen unserer rund 2.800 Mitglieder. Von deren spezifischen Leistungen profitieren Investoren, öffentliche Auftraggeber, Bauunternehmen, Architekten, Ingenieure, private Bauherren und andere Interessengruppen.

Aktuelles

Baurechtler zurückhaltend gegenüber Digitalisierung

28.02.2019 – Wolters Kluwer untersuchte aktuell die Arbeitsweise von Baurechtlern in Deutschland. Dazu führte der Informationsdienstleister eine Umfrage unter 100 baurechtlich spezialisierten Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten durch, die vor allem in mittelgroßen Sozietäten tätig sind. Neben den sehr klassischen Fragen zur Büroorganisation und Recherche ging es auch darum herauszufinden, wo Baurechtler selbst ein Potential für eine Verbesserung ihrer Arbeitssituation sehen. Das Bild, das hierbei entstanden ist, ist nicht frei von Widersprüchen. » mehr

Tagung

Die Thesen der 53. Baurechtstagung

27.02.2019 – Unsere Frühjahrstagung am 8. und 9. März in Hamburg steht unmittelbar bevor. Die meisten Details zum Programm kennen Sie bereits: Wir starten mit einer Grundlagenveranstaltung für junge Baurechtler zum Thema Kalkulation. Im weiteren Verlauf erfahren Sie alles Wissenswerte zur Geltendmachung von Nachträgen nach neuem Recht, zum Verbraucherbauvertrag, zum Schadensersatzanspruch auf fiktiver Basis, zur Haftungssteuerung beim Grundstückskauf und zur VOB/B. Und natürlich gibt es wieder Raum für den fachlichen und freundschaftlichen Austausch. Was Sie aber noch nicht kennen, sind Themen und Vertreter der Thesendiskussion am Freitagnachmittag. Wir sind sicher, dass es ein äußerst angeregter Austausch werden wird. Mehr dazu erfahren Sie hier. » mehr

Urteilsbesprechung

Wann ist die Mängelbeseitigung im Straßenbau unverhältnismäßig?

27.02.2019 – Der Auftraggeber (AG) erteilte dem Auftragnehmer (AN) den Auftrag, einen Streckenabschnitt der Bundesautobahn 6 zu erstellen. Die Leistung beinhaltet u. a. die Herstellung einer Asphaltbinderschicht. Zum Ende der Gewährleistungsfrist stellt der AG weiträumig Längs- und Querrisse fest. Nachdem die Mängel durch Sachverständige bestätigt sind, verlangt der AG Ersatz der Mängelbeseitigungskosten i.H.v. voraussichtlich 8,5 Mio. Euro. Der AN hat die Mängelbeseitigung von einem Anerkenntnis des AG abhängig gemacht, einen Zuschuss i.H.v. 90 % der voraussichtlichen Mängelbeseitigungskosten zu leisten. Da der AG das Anerkenntnis verweigert habe, sei er berechtigt, seine Leistung zurückzuhalten. Zudem sei die Mängelbeseitigung unverhältnismäßig. » mehr

Fachartikel

Strittige Nachträge und das Leistungsverweigerungsrecht bei BGB-Bauverträgen nach der Reform des Bauvertragsrechts

25.02.2019 – Gegenstand dieses Aufsatzes ist die Auswirkung der Reform des Bauvertragsrechts auf ein Leistungsverweigerungsrecht von Auftragnehmern bei BGB-Bauverträgen, wenn Nachträge strittig sind. Rechtsanwalt Felix Pause untersucht zunächst das Leistungsverweigerungsrecht bei VOB/B-Verträgen. Dabei werden das Anordnungsrecht des Auftraggebers, die Anforderungen an ein Leistungsverweigerungsrecht, sowie dessen Sinn und Zweck diskutiert. Zudem wirft der Autor einen Blick auf das Leistungsverweigerungsrecht im Zusammenhang mit dem geänderten BGB und stellt die neuen Vorschriften dem Anordnungsrecht in der VOB/B gegenüber. Pauses Kernaussage ist, dass Auftragnehmern beim BGB-Bauvertrag kein Leistungsverweigerungsrecht mehr zusteht, wenn Nachträge strittig sind. » mehr

Urteilsbesprechung

Muss der Architekt die Ausführung einer Abwasserleitung überwachen?

25.02.2019 – Der Bauherr beauftragt 2002 bei der Errichtung seines Einfamilienhauses den Architekten mit der Planung und Objektüberwachung. Nach Errichtung nimmt er den Architekten wegen einer Reihe von Mängeln am Objekt in Anspruch, u. a. wegen einer nicht funktionsfähigen Ausführung der Abwasserführung. Dabei steht nicht fest, ob diese auf ein unzureichendes Gefälle, auf einen zu geringen Rohrdurchmesser, oder auf zu großen Winkel der Rohre bei den Knotenpunkten zurückzuführen sind. Der Bauherr verlangt vom Architekten die Übernahme der Kosten der durchgeführten Mängelbeseitigung. Der Architekt erwidert, dass der Bauherr zunächst den ausführenden Unternehmer wegen des Ausführungsfehlers in Anspruch nehmen müsse. Was sagt das OLG Brandenburg dazu? » mehr

Stellenanzeige

In weniger als 11 Minuten verlieben sich Menschen bei uns ins Baurecht*

08.02.2019 – * wenn sie Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt mit Interesse an Bau- und Architektenrecht und/oder Immobilientransaktionen sind. Probieren Sie es aus und registrieren Sie sich mit Ihren Bewerbungsunterlagen kostenfrei bei BÖRGERS Rechtsanwälte. Wir freuen uns darauf, Sie davon zu überzeugen, dass es auch realistische Werbeversprechen gibt. » mehr