Die ARGE Baurecht ist der größte Berufsverband von baurechtlich spezialisierten Rechtsanwälten in Deutschland und Europa. Wir fördern die berufspolitischen und wirtschaftlichen Interessen unserer rund 2.800 Mitglieder. Von deren spezifischen Leistungen profitieren Investoren, öffentliche Auftraggeber, Bauunternehmen, Architekten, Ingenieure, private Bauherren und andere Interessengruppen.

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Jahn Hettler Rechtsanwälte suchen Rechtsanwälte (m/w/d) für Standort in München

29.04.2019 – Jahn Hettler ist eine junge, moderne Kanzlei aus Spezialisten. Wir beraten auf rechtlich höchstem Niveau im Bau- und Immobilienrecht an den Standorten München und Frankfurt a. M. Wir sind und suchen begeisterte und engagierte Charaktere, die unser tägliches Arbeiten spannend und interessant machen. Zur Verstärkung unseres jungen Baurechtsteams suchen wir Rechtsanwälte (m/w/d) für unseren Standort in München als Berufseinsteiger oder mit Berufserfahrung. » mehr

Aktuelles

„Bring a friend“ zur nächsten Tagung

29.04.2019 – Die ARGE Baurecht ist der größte Berufsverband für baurechtlich spezialisierte Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte in Europa. Damit das in Zukunft auch so bleibt, sind wir auf neue Mitglieder angewiesen. Bei der Gewinnung neuer Kolleginnen und Kollegen brauchen wir jedoch ihre Unterstützung, frei nach dem Motto „Bring a friend“. Das lohnt sich für Sie UND für das neue Mitglied. Für eine erfolgreiche Empfehlung erhalten Sie eine Freikarte für den Freitagabend (im Wert von 69 Euro) für eine der nächsten Tagungen. Das neu gewonnene Mitglied kann kostenlos an der ersten Tagung nach erstmaligem Beitritt teilnehmen. Es entsteht also eine Win-Win-Win-Situation. » mehr

Aktuelles

Baubranche verschenkt Potenzial bei Digitalisierung

26.04.2019 – Dass die Baubranche der Digitalisierung hinterherläuft, ist allgemein bekannt. Dies bestätigt nun erneut der Digitalisierungsbericht 2018 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Darin vergleichen die Autoren die Ausgaben der Digitalisierung mittelständischer Unternehmen verschiedener Wirtschaftszweige. Demzufolge liegt die mittelständische Baubranche in Digitalisierungsaufgaben weiterhin zurück. Das liegt dem Bericht zufolge vor allem daran, dass die unmittelbare Leistung am Bau schlichtweg schwer zu digitalisieren ist. Im Forschungszeitraum zwischen 2016 und 2017 schlossen lediglich 19 Prozent der befragten Unternehmen im Baugewerbe ein Digitalisierungsprojekt ab. Damit liegt die Branche knapp 50 Prozent hinter wissensintensiven Dienstleistern und dem verarbeitenden Gewerbe. Doch es besteht noch Hoffnung. » mehr

Aktuelles

Das Ende von Endlos-Bauprojekten?

25.04.2019 – Bei gigantischen Bauprojekten können von der Planung bis zur Fertigstellung viele Jahre, manchmal sogar Jahrzehnte vergehen. Der Nationale Normenkontrollrat (NKR) hat nun Optionen vorgestellt, um gerichtliche Verfahren im Zusammenhang mit Großprojekten zu beschleunigen. Das Gutachten „Die Möglichkeiten zur Beschleunigung verwaltungsgerichtlicher Verfahren über Vorhaben zur Errichtung von Infrastruktureinrichtungen und Industrieanlagen“ liefert zehn konkrete Handlungsempfehlungen. Diese zielen im Wesentlichen darauf ab, im Falle einer Klage nicht alle Baumaßnahmen sofort zu stoppen. Der NKR hofft nun darauf, dass die Bundesregierung das Gutachten zum Anlass nimmt, günstigere gesetzliche Grundlagen zu schaffen. » mehr

Fachartikel

Partnering – Kooperation als Maßstab für die Gestaltung von Bauverträgen

25.04.2019 – Die Abwicklung von großvolumigen Bauverträgen ist besonders deshalb störanfällig, weil die Vertragsparteien sich zu einem Zeitpunkt auf die Herbeiführung eines bestimmten Bauerfolgs verständigen müssen, in dem sie selbst (noch) nicht verlässlich absehen können, welcher Aufwand zur Realisierung tatsächlich erbracht werden muss. Eine Lösung dafür könnte eine neue Form der Vertragsgestaltung sein, die auf Partnering basiert. „Echtes Partnering” in Bausachen ist weit mehr als das bloße Bekenntnis, den Vertragspartner fair behandeln zu wollen. Wie der Weg in eine „neue Vertragskultur“ gelingen kann, erläutert Professor Stefan Leupertz in einem aufschlussreichen Aufsatz. » mehr

Urteilsbesprechung

Wie hat ein ordnungsgemäßer Bedenkenhinweis auszusehen?

22.04.2019 – Ein Arzt beauftragt einen Generalunternehmer (GU) mit dem Ausbau seiner Praxis. Die Fachplanungsfirma des Arztes hat einen Design-PVC-Bodenbelag ausgeschrieben. Nach Aufnahme seines Praxisbetriebs beanstandet der Arzt den Bodenbelag wegen zahlreicher Dellen bzw. Eindrücke. Der GU weist die Mängelrüge zurück. Die Dellen beruhten nicht auf einem Mangel seiner Werkleistung, sondern auf dem Nutzungsverhalten des Arztes, insbesondere auf dessen fahrbarem Büromobiliar. Mit Übergabe des Produktinformationsblatts bei Bezug der Praxis sei der Arzt vor Nutzungsbeginn ausdrücklich darauf hingewiesen worden, dass der Fußboden nur bei Verwendung weicher Rollen und möglichst nur unter Einsatz von Möbelfilzgleitern genutzt werden solle. Ist der GU durch diesen Hinweis hinreichend entlastet? » mehr