Die ARGE Baurecht ist der größte Berufsverband von baurechtlich spezialisierten Rechtsanwälten in Deutschland und Europa. Wir fördern die berufspolitischen und wirtschaftlichen Interessen unserer rund 2.800 Mitglieder. Von deren spezifischen Leistungen profitieren Investoren, öffentliche Auftraggeber, Bauunternehmen, Architekten, Ingenieure, private Bauherren und andere Interessengruppen.

Aktuelles

„Software wird übernehmen, was Software übernehmen kann!“

30.08.2017 – Die Rechtsbranche befindet sich im Wandel, denn künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen transformieren gewohnte Arbeitsprozesse – auch in Kanzleien! Die USA ist Vorreiter, aber auch in Deutschland oder der Schweiz finden Legal Technologies ihren Weg in die Arbeitswelt. Besonders technologieaffine Juristen nutzen heute schon juristische Suchmaschinen, Dokumenten Automatisierung sowie deren Auswertung in ihrer täglichen Arbeit. Jurist und Legaltech-Experte Franz Kummer erläutert, wie sich die Branche in Zukunft entwickeln wird, welche Rechtsgebiete profitieren und wie sich kleine und mittelständische Kanzleien erfolgreich im digitalen Wettbewerb positionieren können. » mehr

Aktuelles

„Dating“ für (Bau-)Rechtsanwälte

29.08.2017 – Wer heute einen Job sucht, geht online. Auf digitalen Plattformen wie Internet-Stellenbörsen, Unternehmens-Webseiten und Karrierenetzwerken informieren sich Jobsuchende über Arbeitgeber und vakante Stellen. Aus der Masse hervorstechen ist hier das A und O, denn heute können sich qualifizierte Arbeitnehmer ihren Arbeitgeber aussuchen. Deshalb tun Arbeitgeber - so auch Kanzleien - gut daran, sich als Marke zu verstehen und entsprechend zu positionieren. Employer Branding lautet das Stichwort der Stunde. Damit ist ein langfristiger, kontinuierlicher Prozess verbunden, der gut durchdacht und geplant werden muss. » mehr

Expertentipp

Vergaberecht: Der aufzuteilende Feuerwehrwagen

29.08.2017 – Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge ist zu beachten, dass Leistungen entweder in der Menge aufgeteilt und getrennt nach Art (Teillose) oder Fachgebiert (Fachlose) vergeben werden. Bei Vergaberechtsverstößen können Teile der Zuwendungen wieder zurückverlangt werden. Eine bayrische Gemeinde musste dies kürzlich erfahren, als sie die Anschaffung eines Feuerwagens nicht in Lose aufteilte (z.B. Fahrgestell, Aufbau und Beladung) und die zuständige Behörde wegen schwerem Vergaberechtsverstoß 25 Prozent der Zuwendungen zurück verlangte. Die eingebrachten Einwände, hoher Koordinierungsaufwand und technische Probleme, blieben erfolglos. Jörg Risch, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht und Mitglied der ARGE Baurecht, erklärt, in welchen Fällen und wie zusammenfassende Vergabe möglich ist. » mehr

Expertentipp

Das neue Bauvertragsrecht bei stufenweiser Beauftragung

28.08.2017 – Das vom Bundestag verabschiedete Bauvertragsrecht wird auch für Architekten und Ingenieure eine Vielzahl nicht unwesentlicher Neuerungen mit sich bringen. Hierzu zählen zum Beispiel das einseitige Anordnungsrecht des Bestellers oder die Haftungsprivilegien des Bauunternehmers für Mängel, die in der Objektüberwachung entstanden sind. Das neue Gesetz gilt erst für alle ab dem 01.01.2018 geschlossenen Bau- und Architekten-/Ingenieurverträge. Für Verträge, die zuvor vereinbart wurden, ist weiterhin das aktuelle Bürgerliche Gesetzbuch anwendbar. Dr. Paul Popescu, Mitglied der ARGE Baurecht befasst sich in diesem Expertentipp mit der nicht unproblematischen Frage nach dem anwendbaren Gesetz in Fällen der stufenweisen Beauftragung des Architekten/Ingenieurs. » mehr