Schlichterordnung

Das Baugeschehen wird immer komplexer, die Rechtsbeziehungen am Bau immer vielschichtiger. Daher kommt es leider auch immer häufiger zu Streitigkeiten. Ein wichtiges Anliegen der ARGE Baurecht ist es, den Gang zum Gericht möglichst zu vermeiden. Denn Auseinandersetzungen dort dauern unverhältnismäßig lange, sind teuer und kommen darüber hinaus nicht immer zum gewünschten Ergebnis. Viel häufiger zahlt sich der Vergleich im Vorfeld aus.

Um es also gar nicht erst zum langwierigen Rechtsstreit kommen zu lassen, hat die ARGE Baurecht die Schlichtungs- und Schiedsordnung für Baustreitigkeiten (SOBau) entwickelt. Eine schnelle, pragmatische und fachlich fundierte Lösung für sämtliche Bauvorhaben. Mit dem Ergebnis, so die Erfahrung der Baurechtler, können die Beteiligten in der Regel gut leben. Selten kommt es zu weiteren Auseinandersetzungen.

Grundsätzlich kann jeder Anwalt von den Parteien als Schlichter oder Schiedsrichter nominiert werden. Schlichter der ARGE Baurecht bilden sich regelmäßig fort und erfüllen folgende Kriterien:

  • Mindestzulassung zur Anwaltschaft sieben Jahre.
  • Überwiegende Tätigkeit im Bereich des Bau- und Architektenrechts seit mindestens 5 Jahren. Die überwiegende Tätigkeit ist zu belegen mit mindestens 80 Fällen mittleren Umfangs und mittlerer Schwierigkeit in den letzten 3 Jahren vor Antragstellung, die analog § 5 I FAO nachzuweisen sind.
  • Regelmäßige Teilnahme an der überwiegenden Zahl der Veranstaltungen der ARGE Baurecht.
  • Besuch des Schlichterseminars der ARGE Baurecht.

Einen Schlichter in Ihrer Nähe finden sie in unserer Schlichterliste