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Das scharfe Schwert des § 648a BGB

22.10.2017 – § 648a BGB verfolgt den Zweck, dem Unternehmer eine effektive Sicherung seiner Vergütungsansprüche zu ermöglichen und so das Risiko aus der grundsätzlichen Vorleistungspflicht zu mildern. Obwohl der bereits 1993 in Kraft getretene und im Jahre 2009 noch einmal verschärfte § 648a BGB eine der wichtigsten Vorschriften des Werkvertragsrechts darstellt, werden seine Möglichkeiten in der Praxis vielfach sowohl von Unternehmern als auch von Auftraggebern unterschätzt. § 648a BGB wird - mit geringfügigen Modifikationen - auch für Bauverträge, die ab dem 01.01.2018 unter dem neuen Bauvertragsrecht geschlossen werden, weiter gelten - dann jedoch als neuer § 650f BGB. » mehr