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Insolvenz am Bau – Kehrtwende durch aktuelle Rechtsprechung?

14.07.2016 – Eine kürzlich ergangene Entscheidung (VII ZR 56/15) des Bundesgerichtshofes (BGH) lässt auf den ersten Blick vermuten, dass die Kündigungsrechte des Auftraggebers eines VOB/B-Werkvertrages bei Insolvenz des Auftragnehmers gestärkt worden seien. Bereits die ersten Leitsätze des Urteils verleiten zu dem Schluss, dass sich der Auftraggeber bei Insolvenzantragstellung oder -eröffnung sorglos des Vertrages mit dem insolventen Auftragnehmer entledigen könne. » mehr

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ARGE Baurecht warnt vor Streitpunkt Abwasseranschluss

04.05.2016 – Bauen liegt im Trend in Deutschland. Mit Zinsen im Rekordtief und erhöhter Nachfrage nach Wohnraum stieg die Zahl der Baugenehmigungen im Januar auf ein Zehn-Jahres-Hoch. „Für Bauherren ist es nun besonders wichtig, sich von diesem Trend nicht mitreißen zu lassen und alle rechtlichen Aspekte ihre Bauvorhabens gewissenhaft zu prüfen“, sagt Dr. Martin Schmitz von der Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht). » mehr

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Digitalisierung verändert Baurecht in Deutschland

14.04.2016 – Großbauprojekte in Deutschland geraten regelmäßig in die Schlagzeilen. Erst kürzlich resümierte eine Studie, dass 90 Prozent aller großen Bauprojekte in Deutschland aus dem Ruder liefen. Das soll sich nun ändern, BIM sei Dank. „Building Information Modeling wird das Bauen in Deutschland grundlegend verändern“, sagt Dr. Alexander Kappes von der Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht). „Das gilt für die technischen Aspekte von Bauvorhaben, aber auch für deren juristische Begleitung.“ » mehr

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ARGE Baurecht rät zu Vorsicht bei Kostenobergrenzen

22.03.2016 – Jeder Bauherr möchte nicht nur kostensicher planen, sondern auch genauso bauen. Viele glauben, dies erreichen zu können, indem sie eine Baukostenobergrenze mit dem Architekten vereinbaren, und dieser dann bei Überschreitung zu Schadensersatz verpflichtet sei. „Diese Annahme ist jedoch in vielen Fällen falsch“, sagt Dr. Paul Popescu von der Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht). „Nicht jede Kostenvereinbarungen führt automatisch zur Schadenersatzhaftung des Architekten in Höhe der überschrittenen Kosten.“ » mehr

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ARGE Baurecht warnt: Haftungsrisiko auf der Baustelle ernst nehmen

18.03.2016 – Auf einer Baustelle lauern viele Gefahren. Damit sich diese nicht in einen Schaden verwandeln, treffen den Baustellenbetreiber so genannte Verkehrssicherungspflichten. Demnach muss er Maßnahmen treffen, die das Risiko eines Unfalls verringern. „Passiert dennoch etwas, ist der Betreiber zunächst einmal haftbar“, sagt Kathrin Heerdt, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht). „Es sei denn, der Verantwortliche kann eine so genannte Haftungsprivilegierung geltend machen.“ » mehr

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Verkehrssicherungspflichten: Baustelle auch im Frühling sichern!

16.03.2016 – Der Winter ist auf dem Rückzug, Verkehrssicherungspflichten auf der Baustelle bleiben jedoch weiterhin wichtig. „Denn eine Verkehrssicherungspflicht ist immer dann angezeigt, wenn eine Gefahrenquelle eröffnet wird,“ sagt Kathrin Heerdt, Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht). „Das ist auf einer Baustelle praktisch immer der Fall, und zwar unabhängig von der Jahreszeit“, betont die Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht. » mehr

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Insolvenz am Bau – ARGE Baurecht rät zu Besonnenheit

11.01.2016 – Im letzten Jahr hat die Zahl der zahlungsunfähigen Unternehmen der Baubranche im Vergleich zu den Vorjahren leicht zugenommen. Die Insolvenz eines Baubeteiligten hat gravierende Folgen für die weiteren Partner. „Kaum ein anderes Ereignis gefährdet Dauer, Kosten und Qualität eines Bauvorhabens so nachhaltig, wie die Insolvenz eines beteiligten Unternehmens“, sagt Kathrin Heerdt, Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Bau- und Immobilienrecht. » mehr

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ARGE Baurecht rät: Verjährungsrelevante Mängelrügen „analog“ übermitteln

26.10.2015 – Elektronische Kommunikation ist heute allgegenwärtig, auch auf der Baustelle. So werden konkrete Bauumstände mithilfe von Smartphones und Tabletts fotografisch festgehalten, Dokumentationen erstellt, gespeichert und weitergeleitet. Solange der Informationsaustausch per Handy, SMS und E-Mail reibungslos funktioniert und die gewünschten Folgen eintreten, ist ihre Verwendung unproblematisch. „Entsteht zwischen den Parteien hingegen Streit, steht rasch die Frage im Raum, ob die gewählte Kommunikationsform ‚wirksam‘ war“, sagt Kathrin Heerdt, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwaltverein (DAV). » mehr

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ARGE Baurecht rät: „Baugrundrisiko“ eindeutig regeln

24.09.2015 – Ein Haus braucht ein solides Fundament. Eine wichtige Rolle spielt hier der Grund und Boden, auf dem es stehen soll. Allerdings lässt sich die Beschaffenheit des Baugrunds nicht ohne Weiteres und schon gar nicht völlig zweifelsfrei vorhersagen. „Daher raten wir dazu, das so genannte Baugrundrisiko von Anfang an rechtssicher zu regeln“, sagt Dr. Andreas Bahner, Mitglied der ARGE Baurecht. » mehr

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ARGE Baurecht warnt vor Stolperfalle Sicherheitsleistungen

22.08.2015 – Regelungen zu anspruchswahrenden Sicherheitsleistungen im Bauvertrag können schnell zur Stolperfalle werden. Daher sollten Baubeteiligte alle Details dazu besonders aufmerksam formulieren, um die Interessen beider Parteien bestmöglich zu schützen. Für Bauunternehmer geht es vor allem darum, ihre Werklohnforderungen abzusichern. Bauherren wiederum sollten unter anderem die ordnungsgemäße und rechtzeitige Fertigstellung des Bauvorhabens sowie die unmittelbar hieran anknüpfenden Gewährleistungsansprüche schützen. » mehr